Wissenswertes über die Hundehaltung in Wien

Wien ist eine hundefreundliche Stadt und hat einiges für Hund und Herrchen/Frauchen zu bieten. Angefangen bei vielen eingezäunten Hundezonen, in denen sich das Tier frei bewegen kann, sowie Hundeauslaufzonen z.B.: in der Hauptallee oder auf der Donauinsel, bis hin zu vielen kleinen Zoofachgeschäften, die auf Hunde spezialisiert sind.


Seit 1.Juli 2019 muss ein Sachkundenachweis bei der Anmeldung eines Hundes verpflichtend vorgelegt werden.



Was darf mein Hund überhaupt und wo herrscht Beißkorbpflicht?


Die Versorgung mit Futter, Wasser und täglicher Auslauf sind natürlich auch im Gesetz verankert, ich denke aber, dass jeder Hundebesitzer sich dessen bewusst ist.

Ein Thema, das viele Hundebesitzer aber auch Nicht-Hundebesitzer beschäftigt, ist das Hinterlassen von Hundekot. Das Liegenlassen des Hundekots wird mit 50€ bestraft.


Wichtig ist, dass jeder Hund registriert und gechippt sein muss. Dies stellt auch für den Besitzer einen Vorteil dar, denn sollte der Hund doch einmal Reißaus nehmen, so kann das Tier schnell wieder zurück nach Hause gebracht werden. Bitte nicht vergessen, bei jeder Änderung der Adresse oder Telefonnummer auch diese Daten, z.B.: bei einem Tierarzt, auf dem Chip ändern lassen!


Allgemein gilt, dass Hunde an öffentlichen Orten an der Leine geführt werden oder einen Maulkorb tragen müssen. Besonders wenn der Hund an einer langen Leinen läuft (z.B. Flex-Leine oder Schleppleine) oder nur einen Maulkorb trägt, muss er gut abrufbar und kontrollierbar sein.


Ein Maulkorb muss an den Hund und dessen Kopfform angepasst sein, sollte nicht verrutschen und Trinken und Hecheln muss möglich sein.


In vielen Parks gilt ein allgemeines Hundeverbot, doch oftmals befinden sich versteckte Hundezonen darin. Im Stadtpark z.B. gibt es am Wiental Kanal eine nicht eingezäunte Hundezone. In öffentlichen Parkanlagen sowie auf Lagerwiesen besteht Leinenpflicht, in Einkaufszentren, manchen Gasthäusern und Geschäften besteht außerdem eine Maulkorbpflicht. Dies ist auch ein Schutz für den Hund, da es bei großen Menschenansammlungen leicht sein kann, das das Tier gestresst ist oder sich erschreckt.


In öffentlichen Verkehrsmitteln muss der Hund angeleint sein und einen Maulkorb tragen.


Sogenannte Listenhunde müssen an öffentlichen Plätzen IMMER mit Leine und Maulkorb geführt werden. Ausnahmen sind nur Hundezonen. Personen, die einen Listenhund oder Kreuzungen aus einer dieser Rassen besitzen, müssen einen Hundeführschein mit ihrem Hund machen.

Die Prüfung kann der Hund ab einem Alter von 6 Monaten machen und muss innerhalb von 3 Monaten ab Beginn der Haltung abgelegt werden.

Das führen von Listenhunden ohne Hundeführschein wird mit hohen Geldstrafen bis hin zur Abnahme des Hundes bestraft.



Zu den Listenhunden zählen: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Pitbullterrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Mastiff & Bullmastiff, Tosa Inu, Rottweiler (siehe Bild) und Dogo Argentino.





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Dipl. Tiertrainerin Katharina Viktoria Michalke

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